Dienstag, 21. November 2017

[NaBloPoMo] Tag 21 - miracle morning (5-A. M.-Club)

Huhu,

irgenwie klingt es ja gut, jeden Tag 30-60 Minuten mehr vom Tag zu haben. Aber es fällt verdamt schwer früher aufzustehen. Bis letzte Woche hatte ich ja noch Spätschicht. Die nächsten 4 Wochen Frühschicht. Und das ist für mich schon alleine eine Challenge. In 2,5 Jahren leben in Portugal hatte ich so gut wie nie Frühschicht, sondern immer nur Spätschicht. Da ist es für mich, für meine Routine ein totales Chaos.

Vergangene Woche hatte ich es geschafft eine Stunde früher aufzustehen. Okay, es waren nur 2 Tag. (Wir wollen ja ehrlich sein.) Aber jetzt statt um 6 um 4 aufzustehen ist echt heftig. Und, ich bin auch ehrlich gesagt schwer am Überlegen, ob ich nicht einfach zurück zur normalen Routine gehe. Ganz einfach, weil die Frühschicht eh schon ziemlich an der inneren Uhr reißt... Ich habe aber auch gemerkt, dass man einiges schaffen kann, wenn man schon 30 Minuten vor seiner eigentlichen Zeit aufsteht. Und ich denke, es reicht schon aus, wenn ich die Zeit, die ich sonst noch immer im Bett kuschel, und sozialmedia Kanäle durchschaue, einfach dafür nutze schon aktiv werde und mehr um mich rum mache. Das heißt, einfach, mir in diesen 30 Minuten die Zeit nehmen für einen Blogpost, Aufräumen, irgendwas was mir Spaß macht...

Ich glaube, dass macht mehr Sinn, als wenn ich direkt meinen Wecker früher einstelle als nötig ist. Ich bin gespannt, wie sich das alles verändert. Denn, wenn ich konsequenter bin kann ich viel länger schlafen und doch früher aktiv werden!

In diesem Sinne, euch einen schönen Dienstag.

Liebe Grüße

Rea

P. S. es ist jetzt 05:43 Uhr, ich habe jetzt noch 1 Std. 16 Minuten bevor ich spätestens im Bus Richtigung Arbeit sitzen muss. Aufgestanden bin ich um 05:00 Uhr. Wirklich was gerissen habe ich also nicht. Da ich nur das aktuelle Video von Mirelativegal zum Thema "Miracle Morning" angeschaut, und diesen Blog geschrieben habe.

Montag, 20. November 2017

[NaBloPoMo] Tag 20 - Das Angstexperiment von J. A. Kontrath und Kerstin Fricke

Genre: Horror
Reihe: Einzelteil
Autor: J. A. Kontrath und Kerstin Fricke
Erscheinungsjahr: 2017
Sprache: deutsch
Verlag:AmazonCrossing
ISBN: 978-1477809211
Preis: 9,99 € (Print)
Seiten: 320



Über den Autoren:
 
J.A. Konrath hat im Rahmen seiner Jack-Daniels-Serie bereits zehn Romane verfasst, die in keiner bestimmten Reihenfolge gelesen werden müssen. In deutscher Sprache sind bisher die Titel »Mr. K«, »Kite«, »Der Lebkuchenmann«, »Guter Bulle, böser Bulle«, »Die Psychopathen«, »Der Chemiker«, »Die Scharfschützen«, »Die Erzfeinde«, »Der Nagelkiller« und »Die letzte Runde« erschienen.
Außerhalb der Serie wurden »Alle wollen Tequila«, »Die Brandmörder« sowie der Techno-Thriller
»Auf der Liste« veröffentlicht.

Der Autor hat zudem unter dem Pseudonym Jack Kilborn mehrere Horrorromane geschrieben.

Die Verkaufszahlen von J.A. Konraths E-Books haben die Millionengrenze überschritten.

Inhalt:

Mel, Deb, Frank, Sara, Moni, Fran, Josh sowie Tom erhalten eine Einladung vom "FBI" für ein so genanntes Angstexperiment in das alte Butler-Haus zu gehen, und hier eine Nacht zu überleben. Wer überlebt erhält im Anschluss 1.000.000 $. Die Location perfekt. Im alten Butler-Haus wurden schon viele Missetaten ausgeführt. Mord und Folter, schlimme Experimente mit den Sklaven. Wo kann man sich also besser gruseln, und Angst heraufbeschwören als in einem solchen Gebäude? Dr. Forenzi möchte mit diesem Experiment ein neues Mittel auf den Markt bringen, welches durch Einnahme die Angst reduziert. Und da jeder der Teilnehmer bereits mit der Angst konfrontiert war, sind sie die besten Propanden. Kaum bricht die Nacht über dem Haus herein und die Geister erwachen zum Leben.

Meinung:

Eine Nacht im Spukhaus, einen hohen Geldbetrag als Gewinn, wenn man die Nacht überlebt. Diese Idee ist nicht neu. Dennoch hat mich erst der Titel, dann die Inhaltsangabe angesprochen. Im Prolog erfährt man zunächst eine Art Rückblende. Eine Rückblende was bereits in diesem Haus passiert ist. Im Hauptteil bekommt man dann zuerst die Protagonisten vorgestellt, wie sie alle ihre Einladungen für dieses Experiment erhalten. Ebenfalls erfährt man etwas über das Haus, da sich Tom auf die Suche nach seinem Partner macht, der einige Zeit vorher in eben jenes Haus zu diesem Experiment wollte. So ist das Buch immer aus der Sicht einer der Protagonisten geschrieben, und zeigt genauer, vor was dieser Angst hat, und was gerade aus passiert. Diese Blickwinkel verschieben sich allerdings so flüssig, dass es keine Überschneidungen oder Störungen im Lesefluss gibt.

Schreibstil und Charaktere:

Es war mein erstes Buch von J. A. Konrath, so dass ich mich hier auf komplett neues Terrain einlassen musste. Für ein Horrorbuch ist es für mich etwas ganz neues, dass dieses aus den Sichtweisen der Protagonisten erzählt wird. Den Schreibstil fand ich flüssig, und leicht zu lesen. Sehr spannen im Aufbau. Zwischenzeitlich hatte ich es sogar, dass ich das Buch im Dunkeln gelesen, und nur das Licht meines E-Readers hatte, plötzlich Unbehagen gespürt hatte. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, etwas lauert in meinem Zimmer. Etwas wird mich gleich aus den dunklen Ecken heraus anspringen. Da wir viel von den Charakteren erfahren sind diese in ihren Ängsten, und Sorgen gut und real ausgearbeitet, und plastisch greifbar.

Fazit und Empfehlung:

Das Angstexperiment ist ein guter Horror, der mit wenig Blut auskommt und sich mehr an die Psyche eines Menschen richtet. Da ich sowas auch bei Filmen bevorzuge hat dieses Buch mich natürlich sehr schnell in seinen Fängen gehabt. Wer also sehr sensibel ist, und leicht von Alpträumen geplagt wird, sollte das Buch unter Umständen nicht lesen. Wer sich gerne gruseln lassen will ist hier richtig.

Bewertung:




Form: 4 Punkte
Thema: 4 Punkte
Story: 5 Punkte +1
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkte
= 19 Punkte

Sonntag, 19. November 2017

[NaBloPoMo] Tag 19 - Auf den Nadeln im November #2

Huhu,

und schon wieder wird es Zeit die Wolle offen auf den Tisch zu legen, und zu zeigen, was ich in der vergangenen Woche geschafft habe.

ABER zunächst möchte ich euch zeigen, was es bei meiner Tetrisdecke neues Gibt. :)

Am Ende sollen es 200 Grannies sein. Hier liegen 82 Farbige un 8 graue Grannies. Jedes farbige Granny bekommt vor dem Zusammennähen noch einen grauen Rand. Die farbigen Grannies sind, wie ihr wisst während meiner alten Tätigkeit entstanden. Die grauen wachsen nun während meiner Fahrt zur Arbeit. Hier habe ich im September 2 gefertigt, 3 im Oktober und bisher 3 im November.



Fertige Handarbeiten:

Bedauerlicherweise habe ich euch nur den Schluss gezeigt, also meinen Fortschritt. Auf der anderen Seite ist der Schal einmal verdreht worden bevor ich ihn vernäht habe. Ich muss auch noch mal nach der Banderole suchen, um euch die Details zur Wolle mitzuteilen.

Der Möbius ist 67cm lang.


In Progress:



Weit kam ich nicht mit meinem Schultertuch. Angefangen wurde bereits Knäuel 3. Ich werde hier wohl noch Wolle nachkaufen müssen, da ich nur 4 gekauft hatte. Und ich will es dann doch entsprechend groß. Ich muss auch mal schauen, ob ich nicht noch die Nadel mit einem längeren Seil bekommen kann.

Neu auf den Nadeln:





Oben: Mystery Kal von Lanada Teil 1.

Wolle: Rubi Ensueno
30% Merino 70 % Acryl
100 g LL ~190m
Waschbar bei 30°

Unten: Muss nachgereicht werden. Möbius hat aktuell glatt links/rechts Muster, sowie eine Reihe Lochmuster

Liebe Grüße

Rea

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Samstag, 18. November 2017

[NaBloPoMo] Tag 18 - in Heaven

Huhu,

Immer wieder bin ich fasziniert von diese Bahnhof. Ein offener, lichtdurchfluteter Bahnhof, dessen Dach von Außen an Palmen erinnern soll, und dessen Säulen von Innen an Kirchenbögen erinnern. Estação Oriente Lisboa. Hier in der Abenddämmerung.

Dieser Bahnhof ist nahe am Parque de Naçoes. Also am Park der Nationen, wo 1998 die EXPO statt fand. 5 Gehminuten entfernt der Rio Tejo, und alte Überbleibsel eben von jener EXPO sowie mein Arbeitsplatz. Läuft man etwa 15 Minuten gelangt man an das Oceanario de Lisboa, wo man in verschiedenen Bereichen die verschiedensten Unterwassertiere sehen kann.

LG

Rea

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- in heaven

Freitag, 17. November 2017

[NaBloPoMo] Tag 17 - Genervt

Hallo,

heute mal etwas später, da ich frei habe, und gestern später nach Hause kam, und nicht mehr dazu kam einen Beitrag vorzubereiten. So kommt dieser Beitrag relativ spontan zustande.

Gestern hatte ich mich direkt nach der Arbeit mit meiner Mitbewohnerin getroffen, und wir sind in unser Lieblingseinkaufszentrum hier in Lissabon gefahren. Meine Mitbewohnerin wollte sich hier noch mal Schuhe kaufen, und hatte gehofft, dass sie diese in eben jenem Einkaufszentrum findet da sie in einem anderen kein Glück hatte.


Da wir beide direkt von der Arbeit aus gefahren sind stand die Frage im Raum, ob wir dort auch etwas essen. Hunger hatten wir ja beide irgendwie. Nur was essen? Letztendlich hatten wir uns für Pizza Hut entschieden. Dass Pizza Hut immer etwas länger braucht um die Bestellungen an den Tisch zu bekommen war uns ja klar. Dass aber Bestellungen unvollständig aufgenommen werden, und die zuständige Bedienung mit Scheuklappen durch die Gegend rennt... Kennen oder kannten wir nicht.






Als wir uns dann entschieden hatten was wir wollten mussten wir eine gefühlte Ewigkeit warten, bis wir die Bestellung aufgenommen hatten. Auf die Vorspeise hatten wir dann ca. 20 Minuten gewartet. Langsam wurde der Hunger übermächtig. Und panierte Champignons sowie einen Hähnchen Wrap sollte man doch eigentlich relativ zeitnah hinbekommen. *Magengrummeln* Also warten...


Während wir dann etwa die Hälfte unserer Vorspeise gegessen hatten bekam meine Mitbewohnerin ihre Pizza an den Tisch gebracht "Jetzt darf ich also Vorspeise und Hauptgericht gleichzeitig essen". Weil sie nicht unhöflich sein wollte wartete sie bis auch ich meine Pizza bekam. Okay, zumindest war das ihr Plan gewesen. Damit sie dann aber keine kalte Pizza essen musste meinte ich, dass sie ruhig schon essen könne. Hier waren schon wieder etwa 15 Minuten vergangen seit sie ihre Pizza erhalten hatte.

Langsam aber sicher verärgert, weil meine Pizza noch immer nicht kam meinte ich, dass ich sie dann auch DEFINITIV NICHT mitbezahlen werde. Wir hatten natürlich versucht jemanden auf uns aufmerksam zu machen. Was ebenfalls nochmals so 15-20 Minuten gedauert hatte. Meine Mitbewohnerin hatte ihre Pizza zu 3/4 gegessen (Okay, ich muss dazu sagen, dass die Pizzen nur einen Durchmesser von ca. 15 cm haben), als wir es geschafft hatten eine Bedienung auf uns aufmerksam zu machen. Sie fragte dann natürlich erst mal, ob wir die Rechnung haben wollten. Ähm, nein, nur die bestellte Pizza... *grml*

Keine 5 Minuten später kam dann auch unsere Bedienung zu uns an den Tisch, und fragte, ob wir noch etwas haben wollen. *Ja, die verdammte Pizza"* So langsam aber sicher fand ich das gar nicht mehr witzig... Ich hatte tatsächlich auch schon überlegt, ob ich mir das Beschwerdebuch bringen lasse, da ich den Service einfach mal richtig schlecht fand an diesem Tag. (In Portugal ist es Pflicht für jedes Geschäft ein Beschwerdebuch zu haben, welches auch jährlich überprüft wird)

Hey, 20 Minuten später erhielt ich dann meine vergessene Pizza kommentarlos an den Tisch. Kein Entschuldigung, kein gar nix... Meine Laune war am Tiefpunkt... Hallo Beschwerdebuch, JETZT! Als wir dann zahlen wollten mussten wir natürlich - wie sollte es anders sein - warten. Nicht nur auf den Kassenzettel, nein, auch darauf, dass jemand kam bei dem wir bezahlen konnten. Da ich nicht genug Bargeld einstecken hatte musste ich mit Karte zahlen. Wir hatten nicht mal ein Wort der Entschuldigung gehört, als wir nach der Rechnung fragten.

Erinnert ihr euch daran, dass ich mir das Beschwerdebuch geben lassen wollte? Nun ja, da mir das Wort auf Portugiesisch nicht eingefallen ist, konnte ich es bei unserer eigentlichen Bedienung nicht anwenden, da wir uns zuvor mit ihr nur auf Portugiesisch unterhalten hatten, und ich somit nicht wusste, ob das Mäuschchen der englischen Sprache mächtig war. Die Bedienung, welche uns dann den Kassenzettel gebracht hatte wollte ich auf das Beschwerdebuch nicht ansprechen, obwohl wir uns mit dieser ausschließlich auf Englisch unterhalten hatten. Da sie aber nichts für die Unfähigkeit der anderen konnte wollte ich bei ihr nichts über das Beschwerdebuch sagen. Verzwickte Sache das Ganze.

1,5 Stunden saßen wir nun also bei Pizza Hut, von welchen etwa die Hälfte der Zeit Wartezeit war. Genervt verließen wir also den Laden. Und so schnell werde ich selbigen auch nicht wieder betreten...

Auf den nächsten Besuch im Colombo freue ich mich, aber dann ohne Pizza Hut.

Liebe Grüße

Rea
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